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Freihandel: Wer profitiert und wer verliert? Globale Freihandelsabkommen und ihre Auswirkungen vor Ort
Datum: 28. April 2015
Uhrzeit: ab 18:30 Uhr
Ort: 66111 Saarbrücken
Veranstalter: Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Saarbrücken e.V.
Themengebiete: Freihandel, TTIP, EJ2015

Während das aktuell zwischen der EU und den USA verhandelte Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird, fanden in der Vergangenheit zwischen der EU und Ländern wie Madagaskar oder Kolumbien geschlossene Freihandelsabkommen kaum öffentliche Beachtung. Befürworter versprechen sich durch einen liberalisierten Handel einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und wirtschaftliches Wachstum. Umgekehrt wird kritisiert, dass die Industrien einiger Länder nicht gegen die teils subventionierten europäischen Produkte bestehen können und damit lokale Strukturen zerstört werden, wenn Zollschranken fallen.

Über die positiven wie negativen Effekte bereits seit Jahren existierender Freihandelsabkommen auf Länder des Südens und des Nordens, sowie über die aktuellen Verhandlungen zum TTIP-Abkommen diskutieren am Dienstag, den 28. April ab 18:30 Uhr im N.N. 19, in der Nauwieserstr. 19 in 66111 Saarbrücken, Marc Maes, Referent für Handelspolitik des belgischen NGO-Netzwerks 11.11.11 und Dr. Martin Thunert, Heidelberg Center for American Studies. Wer profitiert und wer verliert nach Ansicht der VertreterInnen aus Zivilgesellschaft und Regierung und lassen sich Erfahrungen aus bisherigen Abkommen auf die Diskussion um TTIP übertragen? Es moderiert Dr. Luitpold Rampeltshammer von der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt an der Universität des Saarlandes. Die Inputs in englischer Sprache werden vorab übersetzt und die anschließende Diskussion wird auf Deutsch begleitet.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung, welches unter dem europaweiten Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ steht. Auch im Saarland werden Aktivitäten zu den Themen Europa und Entwicklungspolitik organisiert. Die Europäischen Jahre werden seit 1983 von der EU ausgerufen und sollen europaweite Aktivitäten und Diskussionen zu den jeweiligen Themen anregen. Weil 2015 für die internationale Entwicklungspolitik ein bedeutendes Jahr sein wird – es werden im September auf der UN-Generalversammlung neue, weltweit geltende Entwicklungsziele für die nächsten 15 Jahre verabschiedet – steht das Europäische Jahr 2015 unter dem Thema „Entwicklung“.

Diese Veranstaltung wird vom Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Saarbrücken e.V. organisiert.

Gefördert von Engagement Global aus Mitteln der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, Ministerium für Europa und Finanzen des Saarlandes.

Zielgruppe

Bürgerinnen und Bürger

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