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Europäische Entwicklungstage, EDD
Datum: 3. Juni 2015 - 4. Juni 2015
Ort: 1000 Brüssel
Veranstalter: Europäische Kommission
Aktivität: Veranstaltung

Die Europäischen Entwicklungstage bieten der entwicklungspolitischen Gemeinschaft Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung. Im Zentrum steht das „Practice Village“ mit bis zu 60 Ständen, an denen Organisationen, Institutionen oder Vertreter staatlicher Organe Ihre Projekte und Kampagnen vorstellen. Passend zu den vorgestellten Themen und Projekten gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionen:

1. Unsere Welt / Schaffung eines nachhaltigen Wachstums innerhalb der Grenzen unseres Planeten

  1. Klimawandel aufhalten und Stabilität aufbauen
  2. Nachhaltige Energie für Wachstum
  3. Eine städtische Welt: Herausforderungen und Möglichkeiten

2. Unsere Würde / Entwicklung einer gemeinsamen Vision universeller und grundlegender Rechte

  1. Geschlechterspezifische Rechte
  2. Recht auf Gesundheit
  3. Integration und Ungerechtigkeit

3. Unsere Zukunft / Jede unserer Bemühungen kann etwas verändern

  1. Den Planeten gemeinsam ernähren
  2. Gerechte Globalisierung
  3. Migration

4. Unsere Zukunft / Wir sind alle beteiligt an Entwicklung

  1. Förderung von Wachstum und Armutsbekämpfung
  2. Globale Bürger
  3. Geeignete Arbeitsplätze

Zielgruppe

Interessierte Öffentlichkeit, Fachpublikum, Entscheidungsträger

Die Europäischen Entwicklungstage verkörpern das europäische Engagement, Armut zu bekämpfen. Das Forum baut auf einem zentralen Grundsatz auf: Zusammenarbeit ist der Grundstein einer gerechteren Welt. Daher ist es ein wichtiges Ziel, Networking zu unterstützen und den Willen zur Zusammenarbeit im Geiste echter Partnerschaft zu stärken. Die Europäischen Entwicklungstage fördern neue Ideen, die zum gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen und gerechten Welt ohne Armut beitragen, in der jeder eine Chance auf ein Leben in Würde hat.

Jedes Jahr nehmen an den Europäischen Entwicklungstagen rund 7000 Teilnehmer aus 140 verschiedenen Ländern und 1200 Organisationen aus den Bereichen Entwicklungsarbeit, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe teil. Durch das Zusammenbringen der globalen Entwicklungscommunity, beteiligt die Europäische Union Vertreter aus Politik, Entwicklungshilfe, dem privaten Sektor sowie der Zivilgesellschaft daran, die Europäische Politik bei der Bekämpfung der weltweiten Armut zu unterstützen.

Seit 2006 wird im Rahmen der Europäischen Entwicklungstage über die Herausforderungen internationaler Zusammenarbeit debattiert: Klimawandel, politischer Zusammenhalt, Weltordnungspolitik, Entwicklungshilfe, Ernährung und Energie, Sicherheit und Unsicherheit, Unterstützung der Demokratie. 2015 werden die Europäischen Entwicklungstage im Zentrum des Europäischen Jahrs für Entwicklung stehen.

So verkündete Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei der Eröffnung des Europäischen Jahrs für Entwicklung 2015 in Riga: „2015 wird ein Jahr, in dem wir Fortschritt in ganz Europa sehen werden, in allen Mitgliedsstaaten, innerhalb der Gesellschaft, der Kommunen und Gemeinden und von allen europäischen Institutionen.“ Jeder einzelne und jede politische Institution muss sich für eine nachhaltige und friedlichere Welt engagieren. 2015 möchten wir Geschichten aus der ganzen Welt erzählen, die zeigen, dass egal woher wir kommen oder wohin wir gehen, unser Ziel ein gemeinsames ist. Wir streben nach einer stabilen und friedlichen Welt, nach Bildung für Kinder, Jobs für junge Menschen und nach einem angemessenen Leben auf einem Planeten, auf den wir besser Acht geben müssen.

EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung Neven Mimica glaubt an die große Bedeutung der Zusammenarbeit von Entwicklungsakteuren: „Die heutigen Herausforderungen sind universell, hängen miteinander zusammen und benötigen globale Antworten. Man denke nur an den Klimawandel, Unsicherheit, Migration oder Hunger. Diese Probleme begrenzen sich nicht auf eine einzelne Region. Es sind Themen, die die ganze Welt betreffen und das macht sie zu einem europäischen Anliegen. Die EU, als ein bedeutender globaler Akteur, ist bereit dazu, sich diesen Herausforderungen zu stellen.“

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