EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V.

Das EINE Welt Netzwerk Sachsen-Anhalt setzt sich unter dem Leitgedanken „Für ein menschenwürdiges Leben in Nord und Süd“ für nachhaltige Entwicklung, für die Förderung von globaler Gerechtigkeit und für die Armutsbekämpfung ein.

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Projektsteckbrief
Titel: "Schiff Ahoj - Welcher Kurs, Europa?" Europäische Migrations- und Asylpolitik in der Post-2015-Agenda-Zeit"
Land: Deutschland
Durchführung in: Bayern
Geförderte Organisation: Mission EineWelt - STUBE Bayern

Mit dem Ende des Aktionszeitraums der Millenniums-Entwicklungsziele im Jahr 2015 werden an ihre Stelle die Nachhaltigkeits-Entwicklungsziele treten. Sie rücken in der europäischen Bevölkerung, aber auch in den entwicklungsbezogen Institutionen erst nach und nach in das Bewusstsein. Diesen Informationsmangel werden wir verringern: Die europäische und deutsche Entwicklungspolitik, speziell unsere Haltung zu Migration und Flucht soll während des Wochenendseminars diskutiert werden. In den zurückliegenden Wochen hat der Ansturm vieler 100.000-er Flüchtender komplett neue und kaum vorstellbare Szenarien und Notwendigkeiten geschaffen. Welche gesamteuropäischen politischen Konzepte müssen erarbeitet werden, wie lassen sich diese auf Landes- und Kommunalebene umsetzten? Besonderer Augenmerk sollen den Anforderungen, aber auch dem Nutzen - in Form von menschlichen Potentialen und demographischen Chancen - gewidmet sein, der durch eine aktive und bejahende, proaktive uns schnelle Integration von Migranten und Flüchtlingen zur Entfaltung kommen kann. Die in den Zukunftszielen häufig erwähnte "Politikkohärenz" wird in den Inputs als Prüfstein für die Verankerung der Ziele im europäischen entwicklungsbezogenen politischenAlltag der Verantwortlichen und der Organe der europäischen Union dienen. Nicht zuletzt werden wir uns fragen, welche Aufgaben auf STUBE mit Blick auf die vielen potentiellen Studierenden innerhalb der Menge der Flüchtenden zukommen werden. Herzliche Einladung zu diesem Seminar!

Das Projekt besteht aus einem Wochenendseminaren (WES), das im Oktober / November 2015 in Würzburg mit bis zu 30 Teilnehmenden (ausländische Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländer, junge deutsche Freiwillige, Migranten und entwicklungspolitisch interessierte Bürgerinnen und Bürger) stattfindet (von Freitagabend bis Sonntagmittag).

Ein spezieller Blick wird auf die Fragen nach der Verantwortung und den Potentialen der Migrati-ons- und Flüchtlingspolitik der europäischen Länder fallen: Welche europainternen, aber auch weltpolitische, humanitäre und historische Notwendigkeiten, vor allem aber welche Chancen im Sinne eines umfassenden wirtschaftlichen, demographischen und kulturellen Mehrwerts, sind mit der Integration von Mitgranten und Flüchtlingen in die europäischen Gemeinschaft verbun-den?

Wir arbeiten mit ReferentInnen aus deutschen und europäischen Organisationen, die in den The-menbereichen erfahren sind und speziell die europäischen Perspektiven darstellen und vertreten können. Zu europäischen entwicklungspolitischen Protagonisten bestehen Kontakte aus einem Besuch einer STUBE-Delegation in Brüssel und Straßburg, an dem STUBE-Teilnehmende und der STUBE- Referent im Jahr 2012 teilgenommen hat.

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