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EU-Netzwerk

Beteiligung von Institutionen und Zivilgesellschaft

Im Europäischen Jahr für Entwicklung sind zahlreiche Institutionen der EU und ihrer Mitgliedstaaten sowie Gruppen der Zivilgesellschaft beteiligt.

In jedem Mitgliedstaat wurde auf staatlicher Ebene ein Nationaler Koordinator für das Themenjahr bestimmt, meist das jeweilige Auswärtige Amt oder ein Ministerium, das direkt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit tätig ist. Zusätzlich sind die sogenannten „National Beneficiaries“ für die Umsetzung und Koordination der Aktivitäten zum Europäischen Jahr 2015 im jeweiligen Land verantwortlich. In der Regel sind dies zivilgesellschaftliche Dachverbände oder Durchführungsorganisationen des Nationalen Koordinators. Für Deutschland ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Nationaler Koordinator.

Engagement Global übernimmt als „National Beneficiary“ die Koordination und Vernetzung der bundesweiten Aktivitäten.

Daneben sind europäische Dachverbände zivilgesellschaftlicher Organisationen und Vertreter verschiedener europäischer Institutionen und Organe als EU-weite Stakeholder beteiligt.

Video zum Thema

"Ehrgeizige Zielsetzungen für das Europäische Jahr für Entwicklung 2015: Entwicklungsbewusstsein steigern, junge Menschen miteinbeziehen und politische Ziele verbessern." Ein Video zum Thema von der Internetseite des Europäischen Parlaments (EuroparlTV).

Entwicklung beginnt im eigenen Land

Nachhaltige Entwicklung beginnt bei uns selbst. Ob wir fairen Kaffee einkaufen, auf das Auto verzichten, um die Umwelt zu schonen, oder ob wir uns am Spendenaufruf für ein Hilfsprojekt in Asien beteiligen: mit unserem Handeln können wir zur nachhaltigen Entwicklung in unserem eigenen Land und weltweit beitragen.

Wie aber wirkt sich mein persönlicher Beitrag genau aus, wie kann ich gezielt und nachhaltig helfen, und an welche Organisation oder welches Netzwerk wende ich mich, damit mein Handeln tatsächlich dort wirkt, wo es sinnvoll ist? Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, eröffnet das Europäische Jahr für Entwicklung einen grenzüberschreitenden Dialog mit allen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit.

EU-Bürgerinnen und Bürger haben dabei nicht nur die Gelegenheit, sich umfassend über die europäische Entwicklungspolitik zu informieren, sie werden vielmehr dazu eingeladen, sich an ihrer Gestaltung aktiv zu beteiligen. Ihre Ideen, Ihre Meinungen und Ihre kritischen Standpunkte sind gefragt!

Ein breites Bündnis für nachhaltige Entwicklung

Damit Sie sich als EU-Bürgerin oder Bürger an diesem politischen Gestaltungsprozess beteiligen können, müssen Sie Ihre Ideen, Meinungen und Kritik gleichberechtigt mit Organisationen und Gruppen an der richtigen Stelle einbringen können. Und dabei unterstützt Sie das Europäische Jahr für Entwicklung. Das Themenjahr fördert die Kommunikation zwischen allen Akteuren der europäischen Entwicklungszusammenarbeit und ebnet damit den Weg für ein breites Bündnis für nachhaltige Entwicklung in der Welt. Es schafft neue Querverbindungen und stärkt bestehende Kontakte in einem Netzwerk, das sich für globale Gerechtigkeit einsetzt. Neben den EU-Bürgern gehören zu diesem Bündnis: zivilgesellschaftliche Gruppen, wie Vereine und Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Universitäten sowie Institutionen und Organe der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten. Um die grundlegende Frage nach der Bedeutung von Gerechtigkeit in Europa und in der Welt erörtern und beantworten zu können, sind zivilgesellschaftliche Gruppen und Institutionen der Partnerländer in den Dialog mit einbezogen.

Bewährte Zusammenarbeit

Die Europäische Union ruft seit 1983 Europäische Jahre mit einem gesellschaftlich bedeutenden Thema aus. Die Europäische Kommission stellt für die themenbezogene Öffentlichkeitsarbeit sowie Projekte und Veranstaltungen Fördergelder zur Verfügung. An der Planung und Gestaltung der Themenjahre ist ein breites und offenes Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen maßgeblich beteiligt. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt und zum Erfolg der Themenjahre entscheidend beigetragen.

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