Die offizielle Kampagnenseite der Europäischen Kommission dient als Informationsplattform zu EU-weiten Aktivitäten und Berichten zum Europäischen Jahr für Entwicklung und ruft zum Mitmachen auf unter:

Partner teilen ihre Pläne und Erwartungen für das Europäische Jahr der Entwicklung. Auf der Internetseite der Capacity4dev werden die Pläne und Erwartungen im eigenen Blog vorgestellt.

Millenniums - Entwicklungsziele

Die internationale Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die acht Millenniums – Entwicklungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen:

  • Extreme Armut und Hunger bekämpfen
  • Allgemeine Grundschulbildung verwirklichen
  • Die Gleichstellung der Geschlechter fördern und die Rolle von Frauen stärken
  • Die Kindersterblichkeit senken
  • Die Gesundheit von Müttern verbessern
  • HIV/Aids, Malaria und andere schwere Krankheiten bekämpfen
  • Die ökologische Nachhaltigkeit sichern
  • Eine weltweite Entwicklungspartnerschaft aufbauen
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Das Europäische Jahr für Entwicklung (EJE)

“Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft”

Das europäische Themenjahr 2015 war global und nachhaltig! Es war das Europäische Jahr für Entwicklung. Unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ stand das Jahr 2015 ganz im Zeichen der Entwicklungspolitik der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten.

2015 – ein weltweit entscheidendes Jahr

Im Jahr 2015 endete die fünfzehnjährige Zeitspanne, die sich die internationale Gemeinschaft für die Verwirklichung der acht Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), gesetzt hat. Welche der Ziele wurden tatsächlich erfüllt? Und wie können die bestehenden globalen Herausforderungen gelöst werden?

Auf dem MDG-Gipfel 2010 wurden diese und ähnliche Fragen diskutiert und es wurde beschlossen, eine Agenda für die Zeit nach 2015 zu erarbeiten: die Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Möglichst viele Menschen, Organisationen und Länder sollen in die Gestaltung dieser Agenda miteinbezogen werden, und das bedeutet, dass Beratungen, Gespräche und Entscheidungen auf allen Ebenen stattfinden werden.

Die Europäische Union ist weltweit größter Geber von Entwicklungshilfe. Doch obwohl die meisten der EU-Bürgerinnen und Bürger die Unterstützung für Partnerländer der Union befürworten, ist das Wissen über den Beitrag der EU etwa zum Erreichen der MDGs relativ gering. Das Europäische Jahr für Entwicklung sollte daher die aktuelle Ausrichtung der Entwicklungspolitik der EU in der Öffentlichkeit bekannter machen und das aktive Interesse der Bürgerinnen und Bürger stärken.

Raum für Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeiten

Das Europäische Jahr für Entwicklung war mit seiner Zielsetzung eine Einladung an die Bürgerinnen und Bürger der Union, sich aktiv in die Gestaltung der europäischen Entwicklungspolitik einzubringen. Es bot Raum für den öffentlichen Austausch, die kritische Auseinandersetzung und das aktive Engagement für eine nachhaltige Entwicklungspolitik innerhalb Europas und weltweit.

Die drei Ziele des Themenjahres auf einen Blick

Informieren: Interessierte wurden über die aktuelle Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten umfassend informiert. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit, die für die Zeit nach 2015 auf der Ebene der Vereinten Nationen diskutiert werden, das heißt auf der Post-2015-Entwicklungsagenda.

Einbinden: Das aktive Engagement für und die kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Entwicklungspolitik wurde gefördert.

Bewusstsein schärfen: Das Bewusstsein der Menschen für den Nutzen und die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit der EU wurde geschärft – sowohl in den Mitgliedstaaten als auch in den Partnerländern. In der Öffentlichkeit wuchs das Verständnis der Politikkohärenz im Interesse der Entwicklung sowie ein Gefühl für gemeinsame Verantwortung und Solidarität in einer sich rasch wandelnden und komplex verflochtenen Welt.

Eine weltoffene Europäische Union für globale Nachhaltigkeit

Das Themenjahr 2015 stellte eine europäische Entwicklungspolitik in den Mittelpunkt, die sich der globalen Nachhaltigkeit verschreibt. Es ging nicht nur um weltweite Hilfsleistungen. Es ging vor allem um die globale Verantwortung für Natur, Klima und Ressourcen, um nachhaltige Konzepte für weltweiten Handel, Landwirtschaft und Konsum. Diese Verantwortung kann nur gemeinsam – durch den gleichberechtigten partnerschaftlichen Dialog aller Akteure - eingelöst werden.

Und dafür steht das Motto: „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“:

  • Unsere Welt - steht für Solidarität in einer Welt, in denen Menschen, Staaten und Kontinente nicht isoliert voneinander leben können
  • Unsere Würde - steht für wirtschaftliche und soziale Befähigung zur Selbstbestimmung
  • Unsere Zukunft - steht für Nachhaltigkeit und die Post-2015-Entwicklungsagenda

Europäische Union

Seit 1983 ruft die Europäische Union die Europäischen Jahre aus, denen jeweils ein sozio-kulturelles Thema zugeordnet wird. Während eines Europäischen Jahres findet, auf europäischer und nationaler Ebene, eine themenbezogene Öffentlichkeitsarbeit statt, die die Bevölkerung, sowie die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten auf das gewählte Thema aufmerksam machen und zum Mitmachen ermuntern sollen.

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