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Wir hatten das Zeug zum Auswandern

Bremen. „Wir hatten das Zeug zum Auswandern“ zeigt das Leben und die Arbeit der griechischen Menschen, die in den 1960er Jahren aus dem armen Nordgriechenland nach Deutschland kamen. Sie wurden als ArbeiterInnen für die Produktion in der Kammgarnspinnerei in Delmenhorst angeworben.

Die Ausstellung wird vom 30. Juni bis 23. Juli im forum Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen gezeigt. Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr – 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 30. Juni 2015 um 17:00 Uhr

Dialogos Delmenhorst: Helmuth Riewe, Hartmut Puntigam, Trifon Kechagias und ZeitzeugInnen. Tina Stiehl, geb. Unoris wird über die Zuwanderungsgeschichte ihrer Familie berichten. Sie blieb 1964 zunächst in Athen als ihre Eltern sich auf den Weg nach Delmenhorst zum Arbeiten in der Nordwolle machten Beratung der ArbeitsmigrantInnen aus Griechenland in den 1960er Jahren: Adalbert Siedler (Diakonie Bremen).

Griechischer Abend: Samstag, 11. Juli um 19:00 Uhr

Zeitzeugen und Zeitzeuginnen erzählen vom Leben in Deutschland und von der Arbeit in der Textilindustrie. Dialogos stellt die Ausstellung vor und die Projekte.

Volkstanzgruppe in Trachten: Chaidoula Lymperoudi-Christoffers
Musik: Giorgos Tsintalis (Bouzuki, Gesang) Stephan Kloss (Gitarre, Gesang)

Sympáthia: Es wird um Beiträge für das Büfett gebeten; diese werden zu Gunsten von sozialen Projekten in Griechenland verkauft.

Besichtigung der Nordwolle Delmenhorst: Sonntag, den 19. Juli um 11:00 Uhr Norddeutsches Museum für Industriekultur, Am Turbinenhaus 10-12, 27749 Delmenhorst

Kosten 7 (ermässigt 3) €.

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