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11. Juli: Weltbevölkerungstag

Bild eienr afrikanischen Familie. Foto: EU-Fotopool.

Die Weltbevölkerung nimmt immmer weiter zu. Foto: EU-Fotopool.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zwischen 8 und 11 Milliarden anwachsen, je nachdem, wie sich die Geburtenrate weiter entwickelt. Momentan kommen jedes Jahr etwa 83 Millionen Menschen weltweit hinzu – das ist ungefähr die Bevölkerung Deutschlands. 2,1 Kinder pro Frau ist die Rate, mit der die Menschheit immer weiter wächst.

Besonders schnell wächst die Bevölkerung in Afrika südlich der Sahara, der ärmsten Region der Welt. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird sich die Bevölkerung hier von heute rund 900 Millionen auf voraussichtlich 3,4 Milliarden Menschen fast vervierfachen.

Eine zentrale Ursache für das anhaltende Bevölkerungswachstum in armen Ländern ist der fehlende Zugang zu Familienplanung. Allein in Entwicklungsländern werden jedes Jahr 80 Millionen Frauen ungewollt schwanger. Selbstbestimmte und auf Menschenrechten basierende Familienplanung kann Armut senken, Zugang zu Bildung fördern sowie die Gesundheit von Frauen und Kindern verbessern. Darüber hinaus werden durch moderne Verhütungsmittel ungewollte Schwangerschaften vermieden und somit die Zahl der Frauen, die während der Schwangerschaft oder Geburt sterben, gesenkt.

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